• Samstag, 5. Mai 19.30 Uhr
    Maria-Magdalenen-Kirche

EröffnungskonzertUckermärkischer Orgelfrühling

Johann Sebastian Bach
Orchestersuite Nr. 3, D-Dur
„Wir danken dir“ (Kantate BWV 29)

Marcel Dupre: Variations sur un noël (Op.20)

Preußisches Kammerorchester
KMD Kilian Nauhaus – Orgel
Dirigent: Dr. Klaus-Jürgen Gundlach

Veranstaltungen der Bürgerstiftung der Sparkasse Uckermark in Zusammenarbeit mit der Kantorei Templin.

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  • Sonntag, 15. April, 19:30
    St. Georgen – Kapelle

Mozart auf der Reise nach Prag

Musik von Wolfgang A. Mozart
Texte von Eduard Mörike

Susanne Ehrhardt – Bassettklarinette
Elisabeth Richter-Kubbutat – Lesungen

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  • St. Georgen – Kapelle
    Sonntag, 25. März, 19.30

Ignaz Franz von Biber
Rosenkranzsonaten

Kerstin Linder-Dewan – Violine 
Alberto Martínez Molina – Cembalo

Heinrich Ignaz von Biber (1644-1704) zählte zu den bedeutendsten
Geigenvirtuosen seiner Zeit. Als Kapellmeister am Salzburger Dom tätig,
wurde sein Bekanntheitsgrad so groß, dass er 1690 von Kaiser Leopold
in den Adelstand erhoben wurde.
In Bibers Musik verschmelzen italienische Einflüsse mit deutscher Spieltechnik.
Dazu gehören das virtuose Spiel in hohen Lagen, eine Vorliebe für liedhafte
Thematik, Variationen und improvisatorischer Elemente.
Mit Vorliebe verwendet Biber die Technik der Skordatura – eine
Umstimmung der Saiten um ein akkordisches Spiel zu ermöglichen.
Bibers  „Passionssonaten“, auch als „Mysteriensonaten“ bezeichnet,
erklingen am Sonntag, d. 25. März um 19.30 Uhr in der Templiner
St. Georgenkapelle. Mit Kerstin Linder-Dewan und Alberto Martinez Molina
musizieren Mitglieder des international bekannten Ensembles „Hippocampus“.

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Das neue Jahresprogramm der Kantorei Templin ist eingearbeitet worden.

Sie können es unter den jeweiligen Monaten des Jahres aufrufen. Kurzristige Konzertankündigungen erscheinen wie gewohnt auf der Startseite.

Artikel aus Templiner Zeitung, Nordkurier
erschienen 7.1.2012

Burnout mit Musik vorbeugen

Über jährlich rund 4000 Besucher bei ihren Konzertveranstaltungen kann sich die Templiner Kantorei freuen. Auch für 2012 stehen Konzerte mit Seltenheitswert im Programm.

Für ein paar Wochen wird Kantor Dr. Klaus-Jürgen Gundlach zu den Proben nicht vor seinem Chor der Kantorei stehen können. Er hat zwar Ersatz gefunden. Aber einen dicken Packen Partituren gehen Anfang Januar mit ihm auf Reisen. „Die wollen alle auswendig gelernt sein“, sagt er. Denn auch 2012 hat die Kantorei ein anspruchsvolles Jahresprogramm zusammengestellt, das er dirigieren möchte und von dem er hofft, dass für jeden etwas dabei ist.

Die Templiner werden am 5.Mai den Uckermärkischen Orgelfrühling mit der Bachkantate „Wir danken dir“ beginnen. Am 13. Juni wollen sie anlässlich des 300. Todesjahres des Komponisten Friedrich Zachow als Wiedererstaufführung dessen Kantate „Siehe, das ist Gottes Lamm“, begleitet vom Preußischen Kammerorchester, singen. Darüber hinaus bereiten sie eigene Chorkonzertefür den 3. Juniin Templin sowie ein Konzert in Berkholz im Rahmen der Uckermärkischen Musikwochen vor.
Die 45 Sänger proben an der „Messe c-Moll“ von Wolfgang Amadeus Mozart und wollen zusammen mit der Kantorei der Auenkirche Berlin Johann Sebastians Bachs „Ich will den Kreuzstab gerne tragen“ interpretieren, in Templin (22. September), und in der Auenkirche in Berlin. Und natürlich wird die Kantorei die Adventszeit nicht vergehen lassen ohne Weihnachtsoratorium.

Der deutliche Anstieg der Besucherzahlen zum Ende des vergangenen Jahres, mit jeweils rund 350 Besuchern bei den Oratorien, haben den Kantor und sein Ensemble darin bestärkt, nicht nachzulassen in dem Engagement, von dem nicht nur die Kirchengemeinde, sondern auch das Thermalsoleheilbad und dessen Gäste profitieren. Schließlich ging die Tendenz bei den Konzertbesucherzahlen im Nordosten Deutschlands angesichts des demografischen Wandels eher in die andere Richtung. Doch mit qualitativ hochwertigen Veranstaltungen scheinen sich immer noch Konzertsäle auch in Kleinstädten füllen zu lassen. Das sei man auch den Partnern und Sponsoren schuldig, die seit Jahren die Kantorei begleiten und aufwendige Gemeinschaftsproduktionen erst möglich machen, wie der Förderkreis der Kantorei, der Landkreis, die Stadt, der Kirchenkreis, die Sparkasse Uckermark, das Preußische Kammerorchester, die Veranstalter der Uckermärkischen Musikwochen. Zu den Höhepunkten, die die Kantorei für 2012 vorbereitet hat, werden drei Kammerkonzerte in der St. Georgenkappelle mit Seltenheitswert gehören: das Konzert für zwei Cembali mit Armin Thalheim und Sigrid Schmalz (26.2.), die Rosenkranzsonaten von Ignaz Franz von Biber (25.3.) und zu Texten von Eduard Möricke sowie Musik von Wolfgang Amadeus über dessen Reise nach Prag(15.4.).

Erwartet werde auch der Heldentenor Björn Casapietra (20. Mai), der aus seinem neuen Album „Celtic Prayer“ Lieder ewiger Liebe versprochen hat und bei seinen Auftritten stets die Säle füllt.
Und noch einen musikalischen Leckerbissen wird die Kantorei den Uckermärkern servieren: besagte Messe c-Moll, von Mozart nie vollendet, aber nach dessen Skizzen von dem Amerikaner Robert Levin komplettiert, die so vervollständigt selten zu hören ist.

Mit einer anderen Seite der Musik – als rhythmische Meditation – wird sich am 5. September Prof. Dr. Gerd Schnack, in einem Seminar zur Burnout-Prävention beschäftigen. Dazu erklingt dann die Schuke-Orgel von St. Maria Magdalena.

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  • Sonntag, 27. November 17.00 Uhr
    Maria-Magdalenen-Kirche

Weihnachtsmusik im Kerzenschein
Chor- und Instrumentalmusik des Barock und der Romantik
Eintritt frei.

  • Sonntag, 4. Dezember 17.00 Uhr
    Maria-Magdalenen-Kirche

Weihnachtsliedersingen im Kerzenschein
Singen Sie gemeinsam mit dem Kinderchor, dem Seniorenchor und dem Bläserchor
die beliebtesten Weihnachtslieder in der festlich geschmückten Maria-Magdalenen-Kirche

  • Sonntag, 11. Dezember 19.30 Uhr
    Maria-Magdalenen-Kirche

Johann Sebastian Bach

Weihnachtsoratorium (Teile I und III)
Magnificat
für Soli Chor und Orchester

Anna-Elisabet Muro – Sopran
Annerose Kleiminger  – Alt
Hans Christian Braun -Tenor
Bert Mario Temme  – Bass
Elisabeth Brunnemann-Rademacher – Orgel
Mitglieder des Orchesters der
Komischen Oper Berlin
KANTOREI TEMPLIN
Dirigent. Dr. Klaus-Jürgen Gundlach

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  • Sonntag, d. 13. November, 16.00 Uhr
    Maria-Magdalenen-Kirche

Johann Sebastian Bach
Messe h-Moll

für Soli, Chor und Orchester

Stephanie Petitlaurent – Sopran
Susanne Langner, Alt
NN – Tenor
Jörg Gottschick, Bass

Vokalensemble „Fanny Hensel“ an der
Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche Berlin

Cammermusik Potsdam auf historischen Instrumenten
Dirigent: LKMD Dr. Gunther Kennel

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  • Samstag, d. 15. Oktober, 19.30 Uhr
    St. Georgenkapelle Templin

„Schönste komm in meinen Garten“ statt. Auf dem Programm stehen

italienische Hoheliedmotetten um 1600 von C. Monteverdi, A. Grandi, G. Frescobaldi u.a.
Unter Leitung des Leiters des weltbekannten Johann Rosenmüller-Ensembles, Arno Paduch  (Cornett),

musizieren Annegret Kleindopf (Sopran) und   Margit Schutheiß (Orgel, Harfe).

Karten sind an der Abendkasse erhältlich.

In Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen

des Landes Brandenburg“  und der Kantorei Templin

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  • Sonntag, d. 25. September, 19.30 Uhr
    Maria-Magdalenen-Kirche

Johann Sebastian Bach

„Gott ist mein König“
Kantate BWV 71


Heinz Werner Zimmermann

Te Deum
für Soli Chor und Orchester

Anna Elisabeth Muro – Sopran
Annerose Kleiminger – Alt
Hans Christian Braun – Tenor
Egbert Junghanns – Bass
Elisabeth Brunnemann-Rademacher – Orgel
Singakademie Neustrelitz
KANTOREI TEMPLIN
Mitglieder des Orchesters der Komischen Oper Berlin

Dirigent: Dr. Klaus-Jürgen Gundlach

Vita Heinz Werner Zimmermann

Heinz Werner Zimmermann, geboren am 11. August 1930 in Freiburg (Breisgau), studierte Komposition bei Julius Weismann und Wolfgang Fortner sowie Musikwissenschaft an der Universität Heidelberg bei Thrasyboulos Georgiades. In Heidelberg wurde er 1954 Nachfolger Fortners als Dozent für Komposition und Musiktheorie am Kirchenmusikalischen Institut. Hier entstanden seit 1956 unter dem Einfluss des klassischen Jazz und der amerikanischen Spirituals seine ersten Motetten für Chor und Kontrabass. 1963 wurde er zum Direktor der Berliner Kirchenmusikschule in Spandau berufen. Von dort aus strahlte sein pädagogischer Einfluss auch in die U.S.A. aus.

1967 wurde ihm von der amerikanischen Wittenberg University in Springfield die Würde eines Ehrendoktortitels verliehen. Später zeichnete ihn zusätzlich das Washingtoner Luther Institute mit dem Wittenberg Award aus. Im Jahr 2009 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Universität Leipzig. In Deutschland wurde Heinz Werner Zimmermann mit mehreren Kompositionspreisen und mit dem Villa Massimo-Stipendium (Rom, 1965 – 66) ausgezeichnet. 1975 wurde er von der Musikhochschule Frankfurt am Main auf eine Professur für Komposition und Musiktheorie berufen. Zu den wichtigsten Schriften Heinz Werner Zimmermanns zählen Komposition und Kontemplation (2000) und Komposition und Reflexion (2005) herausgegeben von Prof. Dr. Friedhelm Brusniak.

Die Werke Heinz Werner Zimmermanns werden heute in aller Welt aufgeführt. Mit seinen Motetten mit gezupftem Kontrabass, mit seinen Orgelpsalmen und mit seinen Prosaliedern hat er kompositorische Formen auch neu entwickelt. Seine bekanntesten Werke sind die fünf oratorischen Werke: der 150. Psalm, die Missa Profana, die Bible of Spirituals, die Symphonia Sacra und das heute zu hörende Te Deum.

Das chorsymphonische Werk ist eine Lobpreisung auf die wundersamen Ereignisse, die zum Fall der Mauer 1990 geführt haben. Das Werk sollte zuerst Berliner Te Deum genannt werden. Heinz Werner Zimmermann war von 1963 bis 1975 als Direktor der Kirchenmusikschule Spandau in Berlin tätig und erlebte somit tagtäglich diese geteilte Welt.

In Zimmermanns „Te Deum“ klingt auch ein weiteres an, das den 9. November in der deutschen Geschichte so denkwürdig erscheinen lässt: die Reichspogromnacht von 1938. An beide Geschehnisse wird mit diesem Komposition erinnert, wenn der Schöpfer gepriesen wird, denn in beiden Fällen haben es die Dikaturen nicht vermocht, ihren Atheismus durchzusetzen.

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  • Samstag 20. August 19.30
    Maria-Madgalenen-Kirche

Ensemble Polyharmonique
Claudio Monteverdi: Marienvesper

Im Rahmen der Uckermärkischen Musikwochen erklingt Claudio Monteverdis Marienvesper (in einer Fassung mit Continuo-Begleitung) mit dem Ensemble Polyharmonique.

Monteverdis Marienvesper zählt zur Avantgardemusik seiner Zeit – heute noch immer frappierend wie vor 400 Jahren. Monteverdi verbindet in diesem Werk Altes und Neues, von der schlichten Schönheit eines Psalms über Anklänge an die prächtige Kunst venezianischer Mehrchörigkeit bis hin zu leidenschaftlicher Sinnlichkeit.

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  • Mittwoch, 27. Juli 2011, 19:30 Uhr
    Maria-Magdalenen-Kirche

Hans-Jürgen Küsel
Werke von J. P. Kellner, J. G. Walther, J. S. Bach u.a.

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